Erfahrung aus Führung und Beratung
Die psychodynamische Perspektive meiner Arbeit ist wesentlich durch langjährige Erfahrung in Führungs- und Beratungsrollen geprägt. Über einen Zeitraum von mittlerweile mehr als 25 Jahren war und bin ich in unterschiedlichen Organisationen und Kontexten als Führungskraft und Berater tätig – sowohl in der Privatwirtschaft als auch im Non-Profit-, Sozial- und Gesundheitswesen.
In diesen Rollen standen stets Fragen von Führung, Verantwortung, Entscheidungsfindung und Zusammenarbeit im Mittelpunkt. Die Erfahrung, dass fachlich gute Konzepte allein nicht ausreichen, um Organisationen arbeitsfähig zu halten, war dabei prägend. Wiederkehrende Konflikte, Spannungen zwischen Rollen und widersprüchliche Erwartungen ließen sich selten rein funktional lösen.
Gerade an den Schnittstellen von Führung, Organisation und persönlicher Verantwortung wurde deutlich, wie stark emotionale und relationale Dynamiken das professionelle Handeln beeinflussen. Diese Erfahrung weckte das Interesse an einer vertieften Auseinandersetzung mit den psychodynamischen Grundlagen organisationaler Prozesse.
Der Entschluss zur wissenschaftlichen Vertiefung in Form des Masterstudiums an der IPU war eine bewusste Entscheidung, diese Dynamiken nicht nur praktisch zu erleben, sondern theoretisch zu fundieren und professionell nutzbar zu machen. Die Verbindung von eigener Führungserfahrung, Beratungspraxis und psychodynamischer Theorie bildet heute das Fundament meiner Arbeit.
Mein Ansatz ist geprägt von der Überzeugung, dass nachhaltige Entwicklung dort möglich wird, wo Menschen ihre Rolle in der Organisation verstehen, emotionale Spannungen reflektieren können und Konflikte nicht vermieden, sondern verantwortungsvoll bearbeitet werden.